.Pfarrer Wolfgang Ott

Ott Wolfgang Pfarrer
 
Pfarrer Wolfgang Ott
 
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Rehaseelsorge „Seelensonne“

Schwere Erkrankungen und die Folgen von Unfällen fordern uns Menschen besonders heraus. Neben der medizinischen Versorgung liegt uns die seelische Begleitung der Rehabilitanden und Angehörigen besonders am Herzen.
 
Darum sind wir mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern eine Kooperation eingegangen. Pfarrer Wofgang Ott ist mit einer vollen Stelle als Leiter des Seelsorgeteams der Klinik und der Kirche verantwortlich und wird durch fünf haupt- und acht ehrenamtliche Seelsorger bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützt.
 
Verstärkt ist dadurch die Kirche an einem Ort präsent, an dem sich elementare Lebensfragen stellen.

Das Angebot der Klinikseelsorge richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Konfession, Religion oder Weltanschauung.
 
Regelmäßig werden die Betroffenen auf den Pflegestationen und auf der Intensivstation besucht.
 
Allen anderen steht das Seelsorgeteam auf Anfrage z. B. für Gespräche zur Verfügung.
 
Ökumenische Gottesdienste, Meditationen und die Möglichkeit zum gemeinsamen Singen sind ebenso Teil des Angebots des Seelsorgeteams.
 
 
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15. Oktober 2006 - Erlöserkirche Bad Kissingen
 
"Der eine kommt, der andere bleibt"

Doppelter Festakt in Bad Kissingen

Bad Kissingen. Bad Kissingen bildet im Schweinfurter Dekanat eine Welt für sich. Das noble bayerische Staatsbad mit seinen zahlreiche Leiden lindernden Kochsalzquellen, noch dazu idyllisch im Tal der Fränkischen Saale gelegen, fand schon 1520 als Kurort Erwähnung und ist somit das älteste und bekannteste Kurbad Deutschlands.
 
Daher verwundert nicht, dass auch die evangelische Erlöserkirche, ganz in der Nähe des Kurgartens im Kurgastzentrum zu finden, wo noch in altehrwürdiger Tradition mit "Kur- und Passantenzimmern" geworben wird, stolz auf eine immerhin 150-jährige Geschichte zurückblickt und besonderes Flair hat.
 


Die Erlöserkirche: Zentrale Lage im Kur-Herzen von Bad Kissingen



 Glasfenster im Altarraum

Am So., dem 15. Oktober 2006, lud man dorthin aus gleich doppeltem Anlass ein: Zum einen wurde Pfarrer Wolfgang Ott - wie mehrfach in den Ansprachen betont - "endgültig" in sein Amt als Kur- und Rehaseelsorger (im Umfang eines halben Dienstverhältnisses) eingeführt und damit zum Pfarrer auf Lebenszeit berufen.
 
Ott hat nämlich an der Erlöserkirche bereits seine Vikariatszeit verbracht und war danach als Pfr. z. A. - zusammen mit seiner Frau Claudia Weingärtler - auch schon mit der Kur- und Rehaseelsorge betraut. Mit seinen sechs Dienstjahren ist der beliebte und bekannte Pfarrer somit länger dort als seine Pfarrerskollegen Wilde, Friedel und Metschl.

Zum anderen stand die Einführung von Diakon Johannes Hofmann auf dem Festprogramm. Hofmann war bis Ende August für die Dekanatsjugendarbeit von Schweinfurt aus zuständig (s. unten auch Punkt 2 u. 3). Ein naht- und problemloser Wechsel innerhalb des Dekanates führte den 46-Jährigen nun nach Bad Kissingen, um hier ebenfalls Jugend-, Konfirmanden-, aber auch Familienarbeit zu leisten. Mit seiner Band "Bracketz", in der seine drei Kinder mitwirken, zeigte er gleich sein Allroundtalent und gab dem Gottesdienst eine unvergessliche musikalisch-pfiffige Note.

Die Installation von Pfr. Ott war sozusagen die erste offizielle Amtshandlung des neuen Dekans Oliver Bruckmann, der sich der Gemeinde vorstellte und seine Ansprache auf die Begriffe "Kur" (lat. cura, "Fürsorge, Pflege") und "Reha" (lat. "wieder tauglich machen") konzentrierte.
 
Für die Einführung von Diakon Hofmann war Diakon Michael Herrmann, Brüdersenior der Rummelsberger Brüderschaft, zuständig. Er führte aus, dass von den 960 Diakonen in der Bayerischen Landeskirche 610 im aktiven Dienst in Gemeinden oder in der Diakonie stünden. Bruder Herrmann predigte über Jakobus 2,1-13 u. a. mit dem Gedanken, dass alle Menschen ohne Ansehen ihrer Person, Herkunft und ihres Standes gerechtfertigte Sünder vor Gott sind.

Unmittelbar nach dem Ende des Abendmahlsgottesdienstes und vor dem Beisammensein bei Kaffee und Gebäck fanden etliche Grußworte, moderiert vom KV-Vertrauensmann Klaus Lotter, ihren Platz: U. a. rühmte der Senior des Dekanates, Pfr. Wolfgang Brändlein/Obbach, die seelsorgerliche Kompetenz und die systematisch-theologischen Kenntnisse von Pfr. Ott. Zugleich ist Brändlein der zuständige Gemeindepfarrer von Diakon Hofman, der mit seiner Familie in Kützberg wohnt, und mit ihm gut befreundet.
 
Bürgermeisterin Johanna Keul meinte gar, in dieser Einführung einen weiteren Meilenstein in der Bad Kissinger Geschichte erkennen zu können. Einen ähnlichen Tenor hatten die Grüße der Vertreter der Bayerischen Staatsbad-GmbH und der Reha-Kliniken.

Zumindest mit der Erinnerung an den hintersinnigen Aufdruck eines T-Shirts, von Pfarramtsführer Jochen Wilde an Diakon Hofmann überreicht, wird mancher Gottesdienstbesucher seinen Nachhauseweg angetreten haben: "Bad Kissingen - Good Feelings".



Volle Konzentration: Dekan Bruckmann und Bruder Herrmann



Installation von  Pfr. Ott: Dekan Bruckmann, Pfr.in Weingärtler, Assistenten, Pfr. Ott, Pfr. Wilde (v. l., Foto: P. Klopf)



Geschafft: die glücklichen Gesichter von Dekan Bruckmann, Pfr. Ott, Diakon Hofmann u. Diakon Herrmann (Foto: P. Klopf)



Smalltalk im Altarraum: Frau Bruckmann u. Diakon Hofmann
 
 
 
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