Pfarrer Friedrich Mebert

Mebert Friedrich Pfarrer
 
Pfarrer Friedrich Mebert 
2014-2021 Pfarrstelle II.
Sprengel Bad Kissingen 2
Schwerpunkt (25%) Seelsorge
in Senioreneinrichtungen und
Seniorenarbeit in der Gemeinde
friedrich.mebert@elkb.de
 
 
Vorstellung 2014
 
Seit September 2014 bin ich 2. Pfarrer der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Bad Kissingen mit einem Sonderauftrag für die Altenheimseelsorge und die offene Seniorenarbeit  in Bad Kissingen.
 
Ich bin verheiratet mit Pfarrerin Christel Mebert. Wir haben zusammen vier Kinder Katharina, Matthias, Magdalena und Andreas. Sie wohnen mit ihren Familien und unseren inzwischen fünf Enkelkindern in München, in Würzburg und in der Nähe von Aschaffenburg.

Am 4. März 1956 wurde ich in Hainsfarth bei Oettingen in Bayern geboren. Nach dem Abitur am Albrecht-Ernst-Gymnasium in Oettingen in Bayern studierte ich Theologie in Erlangen, Tübingen, Heidelberg und Zürich.

Mein Vikariat absolvierte ich in Seidmannsdorf am Stadtrand von Coburg. Zur gleichen Zeit war meine Frau Vikarin in der Nachbargemeinde Creidlitz. Gemeinsam bekamen wir dann als Stellenteiler unsere erste Pfarrstelle in Aubstadt im Dekanatsbezirk Bad Neustadt zugewiesen. Nach zwölf Jahren bewarben wir uns auf die Pfarrstelle Karlstadt am Main und arbeiteten dort wieder als Stellenteiler.

Um beide auf einer eigenen vollen Stelle arbeiten zu können, entschieden wir uns zu einem Umzug in den zwischen Gemünden und Hammelburg gelegenen Ort Höllrich. Meine Frau arbeitete als Pfarrerin in den Gemeinden Höllrich, Heßdorf und Weickersgrüben mit einem zusätzlichen Auftrag für Seelsorge im Krankenhaus und Altenheimen in Lohr, Gemünden und Hammelburg.

Ich arbeitete bis 2014 als Religionslehrer schwerpunktmäßig an der Jakob-Kaiser-Realschule Hammelburg und darüber hinaus je nach Bedarf an anderen Schulen, meist am Gymnasium und an der Förderschule in Hammelburg, an der Grundschule in Langendorf und an der Volksschule in Oberthulba.

In meinem Dienst als Gemeindepfarrer und Altenheimseelsorger ist es mir wichtig, dass im Hören auf das Evangelium in Menschen das Vertrauen zu Gott wächst, die Verbundenheit mit Jesus Christus gestärkt wird und dass wir als christliche Gemeinde unseren Glauben miteinander leben, uns gegenseitig stärken und trösten und mit anderen teilen.
 
 
Samstag, Sonntag, 19. und 20. September
Erlöserkirche Bad Kissingen
Vier Konfirmationen
 
Nach dem Weggang von Diakon Robert Klatt übernahm
Pfarrer Friedrich Mebert die Vorbereitung und Durchführung
der wegen Corona auf den Herbst verschobenen Konfirmationen.
 
 
Corona wirbelt in diesem Jahr alles durcheinander. Nicht nur die Kommunionfeiern mussten verschoben werden, auch die Konfirmationen können jetzt erst stattfinden.

In Bad Kissingen wurde die diesjährige Konfirmation auf sechs Gruppen verteilt, damit die Abstandsregeln eingehalten werden konnten. Am 19. und 20. September fanden nun vier Festgottesdienste statt.
 
Insgesamt 32 Jugendliche wurden endlich nach vier Monaten „Wartezeit“ in der Erlöserkirche von Pfarrer Friedrich Mebert konfirmiert. Unser Bild zeigt (von oben links im Uhrzeigersinn) die Konfirmanden der Gruppen 1 bis 4. (sh) Fotos (4): Steffen Hirschmann
(Mainpost vom 8.10.2020)
 
 
31. Oktober 2014
Gottesdienst im Theresienstift Bad Kissingen
 
 
Zum Gottesdienst am Reformationstag brachte Pfarrer Friedrich Mebert eine kleine Lutherstaute mit. Am Flügel spielte wie immer in ökumenischer Verbundenheit Organist Eberhard Schmitt.
 
 
19. April 2015
Erlöserkirche Bad Kissingen
Pfarrer Friedrich Mebert ins Amt eingeführt

In der Bad Kissinger Erlöserkirche fand am Sonntag die feierliche Installation von Pfarrer Friedrich Mebert in das Amt als Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirche statt. Das Amt ist verbunden mit der Regionalstelle "Seniorenheimseelsorge im Dekanatsbezirk".
 
Von links: Förderschullehrerin Christine Dittmann (verdeckt) , Realschullehrerin Maria Albrecht-Martin, Pfarrer Wolfgang Ott, Dekan Oliver Bruckmann, Diakon Christoph Glaser, Pfarrer i. R. Johannes Münderlien, Vertrauensfrau des Kirchenvorstands Dr. Astrid Heckers, Foto: Arthur Stollberger
 
Dekan Oliver Bruckmann, der die Amtseinführung im Beisein vieler Kolleginnen und Kollegen vornahm, sagte wörtlich zu ihm: "Sie übernehmen den Auftrag als einer von mehreren in einem großen Team. Ich freue mich, dass Sie da sind in Bad Kissingen." Der Landeskirchenrat, der Kirchenvorstand und der Dekanatsausschuss hätten alle "Ja" gesagt zur Berufung als Pfarrer in die zweite Pfarrstelle.
 
Dritte von links: Mitarbeiterin in der Altenheimseelsorge Christine Wissing, Foto: Arthur Stollberger

Bisher als Religionslehrer tätig

Pfarrer Friedrich Mebert, 1956 geboren, wuchs in Schwaben auf. Er studierte Theologie in Erlangen, Tübingen, Heidelberg und Zürich. Er ist verheiratet mit Christel Mebert, der Inhaberin der 3. Pfarrstelle der ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Kissingen. Sie haben vier inzwischen erwachsene Kinder.
 
Zuletzt arbeitete er hauptsächlich in Hammelburg als Religionslehrer an der Jakob-Kaiser-Realschule, am Frobenius-Gymnasium und an der Saaletal-Schule. Nach elf Jahren im Schuldienst übernimmt er wieder die Aufgabe eines Gemeindepfarrers.
 
 
Der Schwerpunkt der Seelsorge liegt auf den insgesamt 16 Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren im Einzugsbereich der Kirchengemeinde Bad Kissingen. Diese Aufgabe nannte Dekan Bruckmann "einen der Brennpunkte in der Gesellschaft und der Kirche". Zu Beginn der feierlichen Installation baten die Assistenten und der Dekan um Gottes Segen.
 

In seiner Predigt ging Pfarrer Mebert vor allem auf den "guten Hirten" ein, wie er in Psalm 23 beschrieben wird. Der Satz "Der Herr ist mein Hirte" stelle das Urbild des Glaubens dar. Er übernehme Verantwortung bis zur Selbstaufgabe.  Man hörte heraus, dass sich der Pfarrer auf die Zusammenarbeit mit den haupt- und ehrenamtlichen Kräften in der Seniorenbetreuung freut. "Ich spüre immer wieder, dass die Mitarbeitenden ihre freiwillige Aufgabe nicht als Last, sondern als Bereicherung für sich selbst erleben", sagte er. Er fügte hinzu, dass er sich über ein Wort der Landessynode freue, in der für eine neue Hoch- und Wertschätzung für die Pflegekräfte in unserer Gesellschaft, einschließlich angemessener Bezahlung, plädiert wurde.
 

Ökumenisches Willkommen

Am Ende des Gottesdienstes nannte es Pfarrer Mebert ein schönes Zeichen, dass Vertreter beider Konfessionen, Vertreter aus der Politik und den sozialen Einrichtungen anwesend waren, denen es allen ein Herzensanliegen sei, sich im Sinne des guten Hirten für das Wohl anderer Menschen einzusetzen.

Ihr herzliches Willkommen drückten Klaus Lotter als Vertreter des Kirchenvorstandes, stellvertretende Landrätin Monika Horcher als Vertreterin des Landkreises und Oberbürgermeister Kay Blankenburg für die Stadt Bad Kissingen aus. Der katholische Diakon Christoph Glaser begrüßte freundschaftlich seinen "Mitbruder Friedrich" und drückte seine Glück- und Segenswünsche in ökumenischer Verbundenheit aus. Christine Wissing begrüßte Pfarrer Mebert im Namen der ehrenamtlichen Mitarbeiter.
 
Quelle: Mainpost vom 20.4.2015, Artikel von Arthur Stollberger

https://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/pfarrer-friedrich-mebert-...
 
Auch die Enkel Leonard und Lorenz waren freudestrahlend mit dabei.

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Mainpost 16. September 2014
 
Pfarrer Mebert verlässt die Schule
 
 
Das neue Schuljahr beginnt ohne Pfarrer Friedrich Mebert an der Jakob-Kaiser-Realschule in Hammelburg.
 
Nach elf Jahren im Schuldienst als evangelischer Religionslehrer (in drei Hammelburger Schulen), wird er wieder als Seelsorger tätig sein (diesmal in Bad Kissingen) und dort unter anderem einen Schwerpunkt auf die Seniorenbetreuung legen.

Obwohl er sich diese Veränderung seiner beruflichen Laufbahn selbst gewünscht hat, gibt er unumwunden zu, dass ihm der Abschied von der Schule schon auch schwerfalle.
Er hatte einen sehr guten Draht zu den Schülern und den Kontakt zu ihnen immer gepflegt. Außerdem hat er sich an der Realschule sehr wohlgefühlt und das gute Klima an der Schule geschätzt. Das beruhte stets auf Gegenseitigkeit, denn mit ihm verlässt ein bei den Jugendlichen überaus beliebter Lehrer die Schule, erklärte die Schule in einer Mitteilung.

Auch im Kollegium war er mit seiner sympathischen und herzlichen Art sehr geschätzt und hinterlasse dort eine große Lücke.
 
Zum Schuljahresende wurde er im Schulgottesdienst mit spontanen "Standing Ovations" überrascht.

https://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/begruessung-und-abschied-...
 
 
29. Juli 2014
Abschiedsgedicht beim Schulgottesdienst
verfasst und vorgetragen von
RSL Maria Albrecht-Martin
 
Voller Schreck und Überraschung
nahmen wir die Kunde wahr,
dass du heute, lieber Friedrich,
verlässt die Schul' und Schülerschar.
 
Alles hat ja seine Zeit -
wie wir aus der Bibel wissen -
und nun ist es wohl so weit,
dass wir dich sehr bald vermissen.
 
Lass uns kurz zurückbesinnen,
was als Erinnerung uns bleibt.
Das Kollegium und die Fachschaft
dich als "höchst bliebt" beschreibt.
 
Immer freundlich, immer offen,
gut gelaunt und doch dezent,
einfach wunderbar sympathisch -
wo wie dich hier jeder kennt.
 
Ob katholisch, evangelisch,
das war dir stets ganz egal,
in der Fachschaft ökumenisch
und vor allem sehr loyal.
 
Auch dein Fundus an Ideen,
Texten, Liedern und noch mehr
wird uns allen sehr stark fehlen,
sie halfen uns halt immer sehr.
 
Und die Schüler werden weinen,
deine Stunden war'n beliebt,
Diskussionen, gute Filme -
wer weiß, ob's  wo was wieder gibt.
 
Der Jahre elf an uns'rer Schule
kommen an ihr Ende nun.
Doch es irrt sich, wer da denkt,
dass du gehst, um auszuruh'n.
 
Nein, was Neues kommt ins Leben,
du wechselst jetzt die Altersschicht.
Nach den Kindern und der Jugend
bringst du nun den Alten Licht.
 
Als Zielgruppe im Altersheim
da freu'n sich die Senioren schon,
Pfarrer Mebert mischt sie auf
mit coolem Film und Diskussion.
 
Frischer Wind kann dort nicht schaden,
etwas Pepp und Charme und Witz,
vielleicht sogar 'ne Jogginggruppe,
du rennst ja auch noch wie der Blitz.
 
Die evangelische Gemeinde
in Bad Kissingen - dein Ziel,
als Pfarrer gibst du ihnen Leitung
und als Mensch bestimmt ganz viel.
 
Wir wünschen dir nun Gottes Segen,
Mut Kraft und sehr viel Schwung,
dann bleibst du - trotz der Altersheime -
sicher noch ganz lange jung.
 
Danke für die schönen Jahre,
wir denken gern an sie zurück
und wünschen für die neuen Wege
sehr viel Freude und viel Glück.
 
 
Freitag, 11.11.2011 Mainpost
Davidstern leuchtete am 9. November
Hammelburger gedachten der Pogromnacht vor 73 Jahren
 

Hammelburg

(bo) Etwa 100 Menschen versammelten sich am Abend des 9. November am Platz neben der ehemaligen Synagoge zum ökumenischen Gedenken an die Pogromnacht vor 73 Jahren. In guter Tradition wechselt die Verantwortung für die Gestaltung jährlich von einer Hammelburger Schule zur nächsten. So hatte in diesem Jahr die Realschule die Federführung.

Antonia Büttner, Jody Zeitler, Johanne Kaufmann und Lena Bauer hatten den Inhalt mit ihrem Religionslehrer, Pfarrer Friedrich Mebert, vorbereitet. Zusammen mit Referendar Markus Olbrich und Pfarrer Sieghard Sapper erinnerten sie zunächst an die Entwicklung in Deutschland, die zu dem brutalen Vorgehen gegen jüdische Mitbürger geführt hatte. Juden in Hammelburg, Westheim und Untererthal erfuhren erst einen Tag später, aber in gleicher Heftigkeit die absolute Erniedrigung. Viele fanden in Konzentrationslagern den Tod. Ihre Namen und ihr Lebensalter wurden nun nochmals verlesen.

Zu Beginn hatte Stadtpfarrer Christian Müssig einen Text aus dem biblischen Buch der Makkabäer vorgetragen, der fast wie eine Prophezeiung der späteren Ereignisse klingt. Nach dem gemeinsamen Lied Shalom Chaverim hielten die Anwesenden Fürbitte und beteten das Vater Unser.

"Wir verneigen uns mit Scham vor unseren jüdischen Mitbürgern", sagte Bürgermeister Ernst Stross. Er schlug einen Bogen in die heutige Zeit und fragte nach "unserem Umgang mit Minderheiten". Feinfühlig umrahmte Musiklehrer Stefan Eideloth die Gedenkfeier musikalisch mit dem Akkordeon.

 
27. September 2011 - Mainpost
Schule soll Spaß machen - Gottesdienst zum Auftakt
 
Hammelburg

(el) Pfarrer Friedrich Mebert und Lehrerin Christine Dittmann
gestalteten den Gottesdienst zum Schuljahresanfang
an der Hammelburger Saaletal-Schule.
 
Dabei spielten die Schulkinder vor, was Hände so alles
können - "helfen, schreiben, aufheben, teilen, führen, segnen".
Die Mädchen und Jungen wurden aufgefordert,
sich im beginnenden Schuljahr gegenseitig zu unterstützen,
weil dann auch die Schule Spaß und Freude machen könne.
 
Pfarrer Mebert trug den Schülern noch das Evangelium vor,
in dem Gott zu seinen Jüngern sagt:
"Lasset die Kinder zu mir kommen!"
Damit können wir sicher sein, dass "Gott immer für uns da ist".

 
März 1976
Thelogische Fakultät Erlangen, Kochstraße 6
 
 
Bildunterschrift: Theologiestudenten eifrig bei der Sache.
Ein Blick in die Bibliothek der Uni Erlangen. Foto: Raschzok
Auf dem Foto zweiter von links: Friedrich Mebert
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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