Die Friedenskirche

1968 konnte nach langjähriger Planung und einjähriger Bauzeit die Einweihung der Kirche mit Gemeinderaum gefeiert werden.

In der Zeit davor fanden von 1920 bis 1946 regelmäßig alle sechs bis acht Wochen evangelische Gottesdienst erst in der alten, dann in der neuen Schule Oerlenbach und schließlich nach dem Zuzug zahlreicher evangelischer Beamter des Bundesgrenzschutzes ab 1963 in einem Raum des Bundesgrenzschutzes statt.

Die künstlerische Gestaltung der Kirche erfolgte durch den Künstler Ludwig Heymann aus Rossach.


1969 wurde neben der Kirche ein Glockenturm  errichtet, für den 1982 zwei Glocken angeschafft wurden.




1990 überraschte Frau Ursula Drews die Gemeinde mit der Spende von eigenhändig von ihr angefertigten Paramenten für Altar und Kanzel.


 
Der Taufstein ist eine Leihgabe aus der Erlöserkirche, dem ehemaligen Protestantische Bethaus von Bad Kissingen. Dort tat er seinen Dienst von 1847 bis 1891, bis er dann abgelöst wurde durch den heutigen Taufstein aus Sandstein.
 
Von 1891 bis 1980 fand er seinen Platz vorübergehend in der Sakristei der 1891 erweiterten Erlöserkirche. Seit der letzten großen Renovierung im Jahr 1980 fristete der ein verborgenes Dasein auf dem Dachboden der Erlöserkirche.
 
Im Jahr 2021 wurde der Taufstein zur Zeit der Innenrenovierung der Friedenskirche vom Dachboden der Erlöserkirche geholt und in der Friedenskirche zunächst zur Probe aufgestellt.
 
Nachdem sich die Gottesdienstbesuchter über die Aufwertung der Kirche durch den geschichtsträchtigen in Farbe und Form so gut passenden Taufstein freuten, darf er nun mit Zustimmung des Kirchenvorstands seinen Platz in der Friedenskirche behalten.
 
Mögen sich in Zukunft viele Familien mit ihren Kindern um den altehrwürdigen Taufstein versammeln, um dort ihre Kinder taufen zu lassen.
 






1992 erfolgte die erste Renovierung der Kirche und des Gemeinderaums.
 
In diesem Jahr wurde auch für 10.000,00 DM eine neue elektronische Orgel angeschafft. Für diese Anschaffung bewilligt die politische Gemeinde Oerlenbach einen Zuschuss von 1.000,-- DM. Die Orgelweihe fand am Erntedankfest, 19. Oktober 1992, statt.
 
1993 erhielt die Kirche den Namen Friedenskirche.
 
2004 war eine erste Reparatur des Glockenturms  erforderlich.



2007 wurde ein Holzblockhaus für die Kinder- und Jugendarbeit (siehe Bild oben) aufgebaut.
 
Seit 2012 gibt es in der Friedenskirche eine neue elektronische Orgel.
 
2015 traten nach 45 Jahren Schäden an den Außenwänden der Kirche auf. Es erfolgte eine gründliche Fassadenrenovierung
 
2020 im Februar und März wurde eine zweite Sanierung des Glockenturms  durchgeführt.
 
2020 wurde ebenfalls im Februar und März ein barrierefreier Eingang vor der Kirche gebaut.
 
Von April bis August 2020 schloss sich dann noch eine nach drei Jahrzehnten zweite Innenrenovierung der Kirche und des Gemeinderaums an.