.Creche Bom Samaritano Aktuell

 
E-Mail von Pfarrerin Grit Plößel
vom 31. März 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie in der Pfarrkonferenz angesprochen, bitte ich in den Gottesdiensten in den kommenden Tagen auch an die Menschen in Brasilien und unsere Partnergemeinden zu denken.

Barmherziger Gott,
du bist als Mensch unter Menschen
den Weg des Leidens gegangen bis ans Kreuz.
Du weißt, was Leiden bedeutet.
Darum bringen wir vor dich
die Not der Menschen in Brasilien
und in unseren Partnergemeinden.
Die Zahl der Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind,
steigt ebenso wie die Zahl derjenigen, die daran sterben.
Hunger macht sich wieder breit,
weil Menschen ihre Arbeit verloren haben.
Kinder konnten fast ein Jahr nicht in die Kindertagesstätte gehen.
Und das Impfprogramm schreitet nur langsam voran.
Wir bitten dich: Stärke die Menschen,
die unter diesen Umständen leiden.
Schenke Trost den vielen, die um Angehörige trauern
und lass ihnen die Hoffnung von Ostern leuchten.
Schenke Brot den Hungernden.
Schenke den Politikern und Verantwortlichen die Einsicht,
die Pandemie mit aller Kraft zu bekämpfen.
Und hilf uns, unserer Verantwortung füreinander gerecht zu werden.

Herzliche Grüße und ein gesegnetes Osterfest,
Grit Plößel
 
Pfarrerin Grit Plößel
Kirchplatz 2
97464 Niederwerrn
09721/40062
 
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Kollektenabkündigung
am Partnerschaftssonntag 23.09.2018

Die heutige Kollekte ist bestimmt für unsere vier Partnergemeinden in Rio de Janeiro. Seit über 30 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Schweinfurt und einigen Evang.-Luth. Kirchengemeinden in Rio de Janeiro.

Die dortigen Gemeinden berichten, dass seit einiger Zeit die allgemeine Krise des Landes auf verschiedenen Ebenen spürbar wird. Durch den Rückgang der Wirtschaft gibt es eine hohe Arbeitslosigkeit. Der Staat hat die Zuschüsse für die Gesundheitsfürsorge, für die Bildung und für soziale Programme gekürzt.

Vor allem in den Elendsvierteln nimm die Gewalt immer mehr zu. Schießereien sind an der Tagesordung. Es gibt Tage, an denen die Arbeiter nicht zur Arbeit gehen können und Schulen schließen.

Die von der Kirchengemeinde betriebene Kindertagesstätte Bom Samaritano mit ihren 100 Kinder aus den Elendsvierteln leidet unter den Auswirkungen der Gewalt.
Manchmal ist es einfach zu gefährlich, das Haus zu verlassen.

Die Erzieherinnen versuchen die schwere Lebensumstände der Kinder durch die schönen Erlebnisse im Kindergarten wieder auszugleichen. Sie bieten den Kinder Kindern
Elementarbildung, regelmäßige Mahlzeiten und medizinische Betreuung.

Auf dem Hintergrund der bevorstehenden Wahlen für das Parlament im Oktober lässt sich wie im ganzen Land auch in der Gemeinde eine Polarisierung feststellen.
Mit der heutigen Kollekte am Ausgang unterstützen wir die Arbeit derKindertagesstätte Bom Samaritano.

Unser Dekant hat sich zu Ziel gesetzt, mindesten 15.000 Euro pro Jahr zum Unterhalt beitzutragen, damit alle hundert Kinder versorgt werden. Helfen wir mit den Kindern einen guten Start ins Leben zu geben. Für alle Gaben wird herzlich gedankt. Gott segne die Geber und die Verwendung der Gaben. (Pfarrer Friedrich Mebert)